Wenn nichts bleibt - und doch alles zählt
Ein Hauch in der Zeit (Prediger 1,1-11)
Die Tage werden kürzer. Morgens ist es noch dunkel, abends schon wieder. Die Blätter fallen, und manchmal fühlt sich das Leben an wie ein Kreislauf: aufstehen, funktionieren, müde ins Bett. Und irgendwann taucht die Frage auf: Wofür eigentlich das alles? Was bleibt?
Genau diese Frage stellt ein Buch mitten in der Bibel, das erstaunlich ehrlich ist. Kohelet, auch „der Prediger“ genannt, redet nichts schön. Er spricht offen über Müdigkeit, Vergänglichkeit und die Leere, die wir so gern übertönen. Und er lädt uns ein, diese Fragen nicht zu verdrängen, sondern ernst zu nehmen.
In dieser Herbstzeit gehen wir gemeinsam durch dieses besondere Buch. Wir halten aus, dass vieles vergeht. Und wir entdecken, warum es trotzdem Hoffnung gibt: weil Gott unser Leben in seiner Hand hält und bei ihm nichts vergeblich ist.
Komm vorbei, mit deinen Fragen, deiner Müdigkeit und deiner Sehnsucht. Du bist herzlich willkommen!
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